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Monday, April 29, 2013

Warum ich in der Oskar Kämmer Schule sitze

Walter A.
 
Warum ich in der Oskar Kämmer Schule sitze
(oder auch: Hauptsache die Quoten stimmen…)
Von Walter A.

Ja hiho erstmal nech? Mein Name ist Walter A., auch unter Synonymen wie „W.A. the Anum“ „Leon Darkheart“ oder einfach nur „WAtheAnum“ und nur „Anum“ bekannt. Ich bin am ****** 1987 auf die Welt gekommen und sitze heute, Ende April 2013, in der Oskar Kämmer Schule in Celle.

Ich wurde vor kurzen gefragt, wieso sitze ich hier und warum hab ich meinen Ausbildungsbetrieb verloren bzw. gekündigt? Ich wurde aufgefordert, fünf Gründe zu nennen und aufzuschreiben, doch so dacht ich mir, fange ich hier lieber mal etwas anders an.

Leute und Freunde die mich kennen werden mich hier mehr und besser drunter verstehen, als Leute, die das hier nur als „kleine Lesegeschichte“ runterrattern. Drum sei es mir vergönnt um jeden Horn und Schmarrn. Ich fange also an, weit, weit VOR der Oskar Kämmer Schule umso den Hintergrund aufzubauen…

Gehen wir in das Jahr 2003 zurück, ich war damals noch auf der Grund-und Hauptschule in Groß Hehlen. Es war alles super, ich hatte eine gute Klasse und meine Noten waren, wie man so schön sagte, „Über durchschnittlich gut“. Selbst in Fächern wie Englisch hab ich damals schon gute Noten vorweisen können.

Zum Ende meines Klassenjahres (Ende 9. Klasse hin), bekamen wir Besuch von einen Vertreter des Arbeitsamtes, ein Arbeitsvermittler, der uns meinte sagen zu können, was für uns „Gut“ sei. Ich müsste lügen um nun den Namen dieses etwas älteren Herren zu nennen jedoch hat er mir gesagt dass ich bei meinen „hochgerechneten Noten“ doch zur 2-Jährengen Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung gehen sollte.
2 Wochen vorher etwa dem Besuch des Herren, bekamen wir Besuch eines Vertreters der Krankenkasse der „GEK“. Wir haben eine Art von Aufnahme Test geschrieben, dieses erwähne da es noch wichtig wird…nun denn.
Zumindest habe ich, leider, auf das was mir der „nette Herr von Arbeitsamt“ gesagt hat angebissen und meinen Vater informiert, ich wollte doch diese 2.Jahre dort auf der BBS I machen. Gesagt, getan, mein Vater hatte innerhalb der nächsten 3 Wochen mich bei der Schule angemeldet.

Kurz vor Ende des Schuljahres.
Ich kannte meine Noten, ich war recht gut, nicht grade der Beste aber einer von denen. Ich wusste auch, dass ich auf meiner neuen, der BBS I, Schule aufgenommen wurde.
Eines Tages, ein paar Tage vor Schulbeginn der BBS I, bekam ich einen Anruf der GEK. Ich hatte ihren Test bestanden und sie würden mich gerne sehen in Ihrer Filialstelle in Hannover! Sie haben MICH angerufen, wann kommt so was schon vor wenn man eine Arbeit sucht frage ich euch? Ich musste jedoch absagen da ich nun, auf Raten des netten Herren von Amt, zur BBS I gehe. Die GEK verstehe das und hat daraufhin das Gespräch nach ein paar netten Worten beendet.

Und um diese 2-Jahre Schule nun etwas kürzer zu fassen, sie waren die Hölle. Das 1. Jahr war noch recht gut, gute Lehrer, die einen was beigebracht haben…aber dann kam das 2. Jahr und alles änderte sich dramatisch…

Wir hatten leider Lehrer bekommen denen wir mehr egal waren als alles andere. Statt uns etwas bei zu bringen haben sie, wirklich jetzt, an ihren Schreibtisch gesessen und die Bild gelesen, Aufgaben verteilt und einfach gesagt, macht eure aufgaben. Das dadurch unser Klassen-Notendurchschnitt und somit die Noten eines jeden einzelnen deutlich gesunken sind war unabsehbar.

Unsere Noten waren gegen Ende so schlecht das 16 Leute von etwa 23 in Englisch eine 5 hatten, die besten waren 2 Leute mit einer 3, einer davon war dauerkrank und damit nicht wirklich zu beachten…

Wir haben alle, ALLE es versucht den Lehren zu sagen, im Schulrat vorgetragen…doch keiner hat uns geglaubt bis es dann zu spät war. Auch Mathe war nicht grade ohne, manche 5en sind vielleicht berechtigt, andere waren es jedoch wirklich nicht.

Somit würde ich hier schon mal das Ganze als eine Art „Punkt“ aufzählen warum ich hier sitze. Ich wär heute schon sicherlich Mit der Ausbildung bei der GEK fertig also hier zu sitzen.

Nun gut, lasst mich weiter erzählen. Die Schule war 2005 also nun beendet. Ich also Ohne Schule und mit dem Zeugnis natürlich: Ausbildungslos. Selbst das Arbeitsamt wüsste nicht was sie mit mir machen könnte. Zu der Zeit hatte ich zum Glück noch gute Freunde und meine Freundin, mit denen ich wenigstens ETWAS „abhängen“ konnte, wir waren ja noch jung und „unverbraucht“, heh.

Trotz alledem, Jeden Tag „Party“ machen oder nur „Chilln“ ist auch nicht das Wahre. Und das wusste nicht nur ich sondern auch meine Eltern, mehr oder weniger…
So ging ich hin, nochmals, zum Arbeitsamt und frage, ob sie nicht etwas für mich hätten. So meinte die nette Dame von Amt, die für mich zu ständig gewesen ist, Sie hätte ja ein „Platzel für misch in einer Maßnahme beim Wasserturm frei“. Kleine Anmerkung hier, es war schon etwa April 2006, solange dauerte der „Prozess“…

Nun denn, dachte ich mir, machen wir da mal mit nech? Ich also hin, vorgestellt und hab mir dann einen Schönen Monat da gemacht…nur mit was? Und ja ich meine wirklich: MIT WAS? Ich bin in der BNW Maßnahme gelandet aber für „welche Leute“? Meine „Klasse“ bestand aus Chaoten, Drogensüchtigen, Abhängigen und anderen „Nicht definierbaren Wesen, die wahrscheinlich NOCH Menschen waren“.
Ich meine wie würdet ihr sonnst denn Zustand der Klasse Bezeichnen wenn sich ein Kollege meiner Klasse sich VOR den Augen des Duzenden in der Ecke sich einen Joint dreht und dann zu meinen, er müsse mal auf das Klo mit Joint in der Hand? Cool nech? Ist aber leider die Wahrheit….

Naja wenigstens hatte ich etwas Geld das ich verpeilt habe in der Gegend, sprich etwas getrunken und mit meinen Freunden etwas unternommen. Klar, ich hab auch Praktika gemacht jedoch nur wieder mit falschen Versprechungen…

Zu der Zeit etwa wurde mir leider etwas sehr Wertvolles auf dieser Welt genommen. Anfang Mai haben ich und meine Freunden eine kleine Fahrt ins Blaue machen wollen und hatten leider einen Unfall. Sie hat es Leider auf Grund ihrer Verletzungen nicht überlebt…

Zu der Zeit hab ich also wirklich Depri geschoben. Ich wollte nicht mehr, Gedanken mit Selbstmord und Schuldgefühlen, Wut, Hass und Alkohol, der dieses alles ertränken sollte im Abklang mit kleineren Mengen an Drogen in Zigarettenform…

Doch ich wusste ich muss auch mal hoch kommen und etwas aus mir machen, Selbst meine Freundin hätte DAS nicht von mir gewollt…Dieser Vorgang jedoch hat mich gut 9 Monate gekostet bis es mir erst klar wurde…

Hier kann man also noch einen Grund oder „Punkt“ zu sagen warum ich in der Oskar Kämmer Schule sitze. Depressionen sind nie gut und Alkohol auf Dauer mit (etwas) Drogen auch nicht.

2007 Ist also Angebrochen und wieder landete ich wie Mr. Bean vor der Tür von Arbeitsamt. Diese mussten jedoch eingestehen, dass meine Teilnahme an der VORigen Maßnahme nicht nötig war Wir sprechen von der BNW, also die ich vorher genannt habe. WIESO dann frag ich mich war ich da? Eine Frage die bis heute noch offen ist, ich jedoch verdrängt habe. Zumindest könne man mir JETZT eine Maßnahme vorschlagen, die mir auch was bringt und nicht nur 2-3 Monate dauert.

Prima, dachte ich mir im Vertrauen. Das wird’s sein und das wird mir was bringen. So kam ich also das erste Mal in die Oskar Kämmer Schule in die „E-on“ Maßnahme unter der Aufsicht des Herrn W.. Dieser Herr….nein, Dieser Mensch war wirklich etwas Besonderes. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll jedoch war dieser Herr so nett zu uns und hat uns ALLEN versucht so stark zu helfen, das findet man nicht mal in Arbeitsamt oder sonst wo auf der Welt. Zudem war er nicht nur nett sondern hat Gitarre gespielt…UND GESUNGEN! Ich und andere aus meinen Kurs hatten einen echt guten „Draht“ zu ihn und auch vertraut in Privatangelegenheiten.

So wusste er auch Bescheid über meine Verstorbene Freundin und meine anderen Hobbys. Nun ja zumindest habe ich im Laufe des Kurses auch Mehrere Praktika gemacht und wieder auf Versprechungen reingefallen, wie leider viele in meinen Kurs. Ich fand das nur etwas witzig, vor kurzen habe ich hier im Hause der OKS eine Art Plakat gefunden wo Zeitungsartikel von unseren OKS E-on Teilnehmern und was die machen. Angeblich 80% Vermittlungsquote. Find ich wirklich witzig: 4 haben aufgehört, 2 haben Minijobs angenommen, 2 Erlagen den Drogensumpf, 5 haben einen Ausbildungsplatz zugesichert bekommen, 3 haben ihn nur bekommen und 2 gingen in die VHS. Das sind die Fakten. Was aus den Anderen wurde kann ich leider nicht sagen wobei ich denke nicht viele mehr aufzuzählen wären…Ich für meinen Teil, war einer von zweien die dann auf die VHS, der Volkshochschule, einen Kurs zum Nachholen eines Realabschlusses, belegt haben. Wie das fragt ihr euch jetzt hm? Einfach, Ich habe irgendwie…nun ja…gewusst das ich mal wieder nix bekomme, ich meine nach all dem Versprechungen?

VORHER jedoch, vor der VHS, gegen Ende der E-on Maßnahme, Hatte ich noch einen Termin beim Arbeitsamt oder Heute auch: Bundesagentur für Arbeit. Amt bleibt Amt.

Ich wurde ausgefragt was ich nun NACH meiner Maßnahme zu machen erwünsche. Da ich nun wieder mal keinen Ausbildungsplatz bekommen hab sagte ich froh laut das ich wohl die VHS besuchen werde um meinen Schussabschluss zu verbessern.

Zu der Zeit WUSSTE das Amt schon, dass ich eine BAE Maßnahme HÄTTE MACHEN können. Das wurde mir aber nicht gesagt! Hauptsache ist ich bin von der Arbeitslosenquote runter, so etwa der Umlaut.

So muss ich hier auch nochmal sagen das wir hier einen anderen „Grund“ haben warum ich nun wieder in der OKS sitze. Ich habe in meiner Maßnahme wieder kein Glück gehabt.

Also haben wir es jetzt schon 2008, Ich in der VHS. Oh. Mein. Gott. Nun es war wirklich schwer in der VHS…

ABER…
2009, am letzten Tag von der VHS, ALLE Prüfungen bestanden, Erweiterter Sekundär Abschluss in den Händen (3. Bester), Die Leitern der VHS wollte mich sehen. Ich dachte erst, ist mein Zeugnis falsch? War was kaputt? Nein, Frau T. hat mich zu sich gerufen, nahm ihre Brille ab und schüttelte nur mit dem Kopf. Herr Albrecht, sagte sie, man müsste ihnen einen Präsentkorb überreichen. Wie jetzt? Sie stand auf mit einer wohl Anwesenheitsliste: Ich war zu 100% Anwesend im SCHNITT von 3 Klassen! WOA!

Das ist ja mal nenn Ding nech? Ich also etwas Stolz auf mich nach Hause und ich konnte sagen, ey Junge, ich bin doch nicht so doof, mit einen doch vielleicht kleinen Grinsen im Gesicht

Ich also, hatte wieder einen Termin beim Amt. Dort hieß es ich müsste mich nun mit diesen Abschluss auf Ausbildungssuche machen. Aber OHNE Hilfe? Ok, ich musste also Ein Jahr alleine mich bewerben, hatte auch Bewerbungsgespräche und auch –Tests gemacht…jedoch ohne Erfolg.

Zeit verging und flog wie ein Vogel der Mal wo hin will schnell vorbei. Wir hatten nun 2010 und das Amt hat mir nun eine BAE angeboten, die ich (was ich erst später halt wusste) schon hätte NACH der E-on Maßnahme (also vor 2 Jahren zu diesen Zeitpunkt) machen können.

Da würde ich also hier noch einen „Grund“ nennen. Warum hat man mir das nicht gesagt? Nur um mich von Arbeitsmarkt zu nehmen und die Arbeitslosenquote niedrig zu halten? Was sollte das? Warum musste ich erst das alles machen was ich JETZT sowieso mit Beendigung der Lehre bekomme? Warum??



OK…Also 2010 also, endlich eine „Art“ Ausbildung, wieder in der OKS. Dieses Mal unter der Leitung von einer netten Frau (ich habe auch hier den Namen vergessen) etwas später jedoch unter der Leitung von Herrn S., einen recht, für Duzenden, netten und recht Lockeren „Typen“.

BBS I, natürlich muss ich da wieder hin in meiner Ausbildungszeit, ist für mich kein Thema. Ich habe einen Noten Durschnitt von 1, und. 1 und 2 (und auch noch ein paar 3 vielleicht) sind bei mir die Noten.

Was aber bei mir schlimm war, war mehr mein Ausbildungsbetrieb, dem E-Center Celle unter Leitung des Herrn V. in meiner Ausbildungszeit. Das 1. Bis etwa Mitte 2 Ausbildungsjahr dort war eigentlich gut…aber ab Mitte 2. Jahr wurde alles anders. Irgendwie hat der Chef es fast nur noch abgesehen gehabt, Launen auf mich ausgelassen (vielleicht auch ungewollt) und mir „Vorwürfe“ gemacht wofür es bis heute keine handfesten Beweise gibt.

Dementsprechend ging es mir auch seitdem auch mit meiner Gesundheit schlecht aus auch mit meiner Motivation. Als dann ein bestimmter Vorfall eingetroffen ist, sagte er mit ins Gesicht, dass er sich das mit dem 3-Jahr HIER noch überlegt („Sie wollen doch bei uns doch das 3.Jahr machen oder? Das steht noch in den Sternen.“). Ich also mit langen Gesicht raus in meine „noch“ Ausbildungsstelle, die mir ab den Zeitpunkt mehr Leid als Gut tat…

Jedoch bekam ich gegen April 2012 den Chef wieder vors Gesicht und er meinte ich könne doch das 3.Jahr bei ihm machen. GEIL, dachte ich erst. Jedoch wurde mir mein „geil“ schnell mehr zum Verhängnis:

SEID Anfang des 3.Jahres bin ich hinter den Backshop Bereich und drehe die Brötchen von Links nach Rechts wärend alle anderen Azubis die Bereiche wechseln, Personalkarten bekommen (ich hatte NIE eine), neue Arbeitskleidung erhalten und natürlich Spaß an ihrer Ausbildung haben. Ich stehe im Backshop und roll die Brötchen…

Man hat mir immer gesagt (Zuhause als auch in der OKS), Ich sollte die Füße still halten, doch konnte ich einfach ab April 2013 nicht mehr…Meine Launen waren im Keller und Gesundheitlich und Nervlich bin ich ein Wrack. Ich Darf nicht mehr schwer heben, ich habe Schlafstörungen, jeden Tag kann ich kaum noch Essen, aufgerissene Beine (Diabetes verdacht) und keiner Hört mir zu. Nun sagte man mir man WILL mich wenn ich jetzt selber nix finde in einen Betrieb reinbringen, egal wo…doch hat man mich einmal gefragt, wie es mir geht?

Das würde ich also als letzten „Grund“ nennen. Ausgenutzt von Arbeitgeber, Gezwungen nun etwas zu machen auf Kosten meiner Gesundheit und meinen Rücken.

Nun…ist es alles recht? Ist es alles Gut für die anderen wenn sie nur die Quoten hoch halten um etwas „Recht zu machen“? Wie kann man das beschreiben?

Ich zumindest fühle mich NICHT gut nach allem, im Gegenteil. Ich würde gerne lieber zu einen anderem Arzt gehen und mich untersuchen lassen, was ich habe, Den MIR geht es wirklich (auch grade hier im Moment) nicht gut…

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